Goethe-Institut in Guadalajara/Mexiko
Sanierung und Umbau eines Kulturinstitutes
Das Goethe-Institut
unterhält seit 47 Jahren in Guadalajara, der zweitgrößten Stadt in
Mexiko, seine Einrichtung. Sein Gebäude in der av. Morelos musste aus Gründen der Erdbebensicherheit
aufgegeben werden.
Es war beabsichtigt, das für eine begrenzte Zeit gemietete Gebäude an der
südöstlichen Ecke der Kreuzung calle Simón Bolivar/ calle José Guadalupe Zuno
für die Zwecke des Goethe-Instituts umzubauen.
Das Gebäude hat eine Bruttogrundfläche von 550 qm, die zu gering bemessen ist,
um alle Räume des Musterraumprogramms im empfohlenen Umfang unterbringen zu
können.
Das obere Geschoß des zweigeschossigen, in Stahlbetonskelettbauweise errichtete Gebäude wird durch eine innen liegende, offene
Treppe in einem großen Deckenausschnitt erschlossen. Über eine Lichtkuppel im flachen Dach fällt das Licht über das Obergeschoß
bis in das Erdgeschoß.
In unseren Entwurfsüberlegungen haben wir uns an das vorgefundene transparente bauliche
Gefüge gehalten. Um den Hof auf der
südlichen Seite in die vorgefundene, geschoßübergreifende Raumfolge einzubinden, ist der Saal zum Hof
gelegen und dieser als Außenraum für den Saal nutzbar.
Der Saal ist sowohl für Veranstaltungen als auch, mittels mobiler Trennwände
unterteilt, für den Unterrichtsbetrieb zu nutzen. Weitere,
feste Klassenräume liegen im Obergeschoß.
Planstand: Genehmigungsplanung





