In Frankreich
Französische Baukunst – Deutsche Handwerksmeisterschaft
Unsere langjährige Zusammenarbeit mit Roland Lehmann, Maurermeister und geprüfter Restaurator im Maurerhandwerk, führt uns nach Frankreich, in die Nähe von Bordeaux.
Seit Frühjahr 2008 unterhält unser Büro in Cadillac eine Außenstelle.
In dieser seit Jahrhunderten durch den Weinbau geprägten Gegend werden wir uns mit dem Erhalt und der vorsichtigen Erneuerung der Bauten auf dem Land beschäftigen. Französische Baukunst trifft auf deutsche Handwerksmeisterschaft. Wir sind sicher, dass dabei Wertvolles entstehen wird.
In Berlin
Grundschule Scharnweberstraße
Die Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen bilden die Voraussetzung für die geplante Einrichtung einer zweizügigen, offenen Ganztagsschule ("OGB") mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt.
Allen Entwurfsüberlegungen liegt die Absicht zugrunde, die Schule transparenter, offener und freundlicher zu gestalten. Gleichzeitig soll sie als öffentliches Gebäude, obschon in die Flucht der angrenzenden Wohngebäude gesetzt, im Straßenraum weithin erkennbar sein und einen besonderen, einer Grundschule angemessenen Charakter erhalten. So ist die Notwendigkeit einer energetischen Ertüchtigung zum Anlass genommen worden, die Hauptfassaden an Straße und Hof zu überarbeiten. Nicht nur über die Zuordnung der Räume, sondern auch über geringfügige, aber wirkungsvolle Veränderungen an den Öffnungen in den Wänden wird eine größere innere und äußere Transparenz im Gebäude erreicht.
Der Schulbetrieb wird zunächst zum Schuljahr 2010/11 mit einer ersten zweizügigen Klassenstufe eröffnet und Jahr für Jahr durch weitere erste, ebenfalls zweizügige Klassenstufen, ergänzt.
In Mexico
Goethe-Institut in Guadalajara
Es ist beabsichtigt, das für eine begrenzte Zeit gemietete Gebäude an der südöstlichen Ecke der Kreuzung calle Simón Bolivar/calle José Guadalupe Zuno umzubauen, da das bislang genutzte Gebäude aus Gründen der Erdbebensicherheit aufgegeben werden musste.
In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in der Zentrale des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amtes ist der vorliegende Entwurf erarbeitet worden, der für den beabsichtigten begrenzten Zeitraum die Wiederaufnahme des Unterrichtes und die Durchführung kultureller Veranstaltungen gewährleisten wird.
Das obere Geschoss des zweigeschossigen Gebäudes ist durch eine innen liegende offene Treppe in einem großen Deckenausschnitt erschlossen. Über eine Lichtkuppel im flachen Dach fällt das Licht über das Obergeschoss bis in das Erdgeschoss. Die Außenhaut ist größtenteils aus Glas, die Belüftung geschieht über Lamellen. Eine neu angelegte äußere Treppe vom oberen Geschoss zur Straße dient als zweiter Fluchtweg.
In unseren Entwurfsüberlegungen haben wir uns an das vorgefundene bauliche Gefüge gehalten und werden die Transparenz der Geschossebenen weitgehend erhalten können.
In Rumänien
Landgut Dobra
Im Auftrag der Eigentümer, die nach der Rückübertragung eine neue Bewirtschaftung und eine Ergänzung durch eine Hotelanlage der gehobenen Kategorie anstreben, haben wir die Planung und die Durchführung dieser Bauaufgabe übernommen.
In einem ersten Bauabschnitt wird das bestehende Haupthaus als Gästehaus hergerichtet. Es wird darauf geachtet, das Gebäude in seiner Substanz und in seiner Gestalt zu erhalten. Im Erdgeschoss werden die Arbeitsräume, der Salon, das Speisezimmer, Schlafräume und die Küche untergebracht, in dem bereits ausgebauten Teil des Dachgeschosses weitere Wohn- und Schlafräume.
Das Hotel wird vierzig Zimmer, ein Restaurant, ein Schwimmbad mit Sauna und Massage sowie weitere Einrichtungen haben, die dem leiblichen Wohlbefinden seiner Gäste dienen.
Eingefügt in die Umgebung mit vorwiegend ein- und zweigeschossiger Bebauung auf Grundstücken, die hohe Einfriedungen haben, wird das Hotel von der Straße zurückgesetzt in einem großen Garten gelegen sein. Von dem oben vorgesehenen Restaurant, der Terrasse und dem hochgelegten Schwimmbad öffnet sich der weite Blick auf die unberührte Landschaft des Donaubettes.
In Mecklenburg-Vorpommern
Denkmalgerechte Sanierung Schloss Bröllin
Diese seltene und einzigartige Hofanlage aus Feldstein ist komplett erhalten und seit 1994 denkmalgeschützt. Ergänzt wird die Anlage durch die von der Gutsherrschaft einstmals errichteten Doppelhäuser des Dorfes, die ebenfalls in Feldstein errichtet wurden und noch heute bewohnt sind.
Der gemeinnützige Verein Schloss Bröllin e.V. ist seit 1992 im Bereich der darstellenden Kunst, in den bildenden und musischen Bereichen als internationale Produktions-, Arbeits- und Bildungsstätte in Bröllin tätig. Im Jahr 2007 entstand ein Deutsch-Polnisches Begegnungszentrum. Die Stallungen auf dem Hofgelände wurden bereits zu Theater- und Tanzstudios, Veranstaltungs- und Seminarräumen umgebaut.
Wir planen, das Gutshaus denkmalgerecht zu sanieren. Dort werden ein großes Foyer, ein Empfangsbüro für Gäste und ein Veranstaltungsraum mit Terrasse zum Park eröffnet.




